 Tief Durchatmen: Inhalationssysteme auf dem Vormarsch
Ob zur Behandlung von Asthma, chronischer Bronchitis oder Diabetes II – die Einsatzmöglichkeiten für Inhalationssysteme nehmen stetig zu. Die Freedonia Group prognostiziert bis 2010 ein mittleres jährliches Wachstum von 11 %.
Bei Inhalationssystemen unterscheidet man im Wesentlichen Vernebler (Nebulizer), Pulverinhalatoren (Dry Powder Inhalers) und aerosolgetriebene Inhaler (Metered Dose Inhalers). Für Vernebler werden Glas- oder Blow-Fill- Seal-Ampullen als Primärpackmittel verwendet. Glasampullen werden auf Bosch Kompaktanlagen gereinigt, entpyrogenisiert, gefüllt, verschlossen und danach gekennzeichnet, kontrolliert und etikettiert.Die anschließende Sekundärverpackung erfolgt heute häufig in umweltfreundliche Einstoff-Kartonverpackungen. Für Blow-Fill-Seal-Ampullen hat Bosch Linienlösungen entwickelt, bei denen die Ampullen ausgeschnitten, vereinzelt und dann in Flowpacks und weiter in Faltschachteln verpackt werden. Metered Dose Inhaler werden vor dem Verpacken montiert. Eine wesentliche Anforderung ist das Handling des Inhalers, da dessen Geometrie vergleichsweise komplex ist. Bei Dry Powder Inhalern kommt zusätzlich die Anforderung an den zuverlässigen Schutz der Pulverdosen hinzu. Zum Einsatz kommen hierbei in Blister verpackte Hartgelatine-Kapseln sowie Kartuschen, die einzeln oder zusammen mit Blistertrays auf Horizontal-Schlauchbeutelmaschinen von Sigpack Systems in hermetisch dichte Beutel aus Aluminium- Verbundmaterial weiterverpackt werden. In der packazine Ausgabe 2/2006 wurde eine für Novartis England realisierte Verpackungs lösung für Dry Powder Inhaler vorgestellt. In dieser Ausgabe blicken wir zur Firma Adamed nach Polen.
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